Subaru Forester

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Konsequenz auf allen Vieren

Der Subaru Forester bleibt auch in der sechsten Generation ein klares Statement für funktionale SUV-Technik. Gefertigt vom japanischen Hersteller Subaru, ordnet sich das Modell als SUV der Mittelklasse ein und setzt auf traditionelle Markenwerte: permanenter Allradantrieb, robuster Boxermotor, hohe Alltagstauglichkeit. Der Forester steht für Subarus Prinzipien, ohne sich an wechselnden Designtrends oder Marketingfloskeln zu orientieren. Seit März 2025 ist das neue Modell offiziell in Deutschland erhältlich.

Subaru hat sich mit dem Forester ein technisches Alleinstellungsmerkmal erhalten, das im Wettbewerb kaum noch zu finden ist. Kein anderer Hersteller dieser Klasse kombiniert permanenten symmetrischen Allradantrieb mit einem flach eingebauten Boxermotor und einem Mildhybrid-System dieser Konzeption. Dabei geht es Subaru nicht um sportliche Eitelkeit oder futuristische Innovation, sondern um Durchhaltevermögen, Stabilität und kompromisslose Nutzbarkeit.

Der neue Forester wird ausschließlich mit Hybridantrieb angeboten – konkret mit dem 2.0i e-Boxer. Damit folgt Subaru der Emissionspolitik, bleibt aber seiner DNA treu. Der Hybrid ist so konzipiert, dass der Allradantrieb nicht geopfert wird und auch keine Einbußen bei Bodenfreiheit, Zuglast oder Geländetauglichkeit entstehen. Diese Philosophie spricht vor allem eine Zielgruppe an, die klare Anforderungen hat: ganzjährige Nutzbarkeit, mechanisch saubere Technik und hohe Qualität in Konstruktion und Fertigung.

Mit einem Grundpreis ab 38.990 Euro liegt der Forester im Wettbewerbsumfeld der Kompakt- und Mittelklasse-SUVs. In Deutschland ist Subaru zwar ein Nischenanbieter, punktet jedoch mit extrem treuen Kunden und einem exzellenten Ruf bei Zuverlässigkeit. Der Forester ist kein modischer Kompromiss, sondern ein Werkzeug mit klarer Aufgabe. Genau das macht ihn für Vielfahrer, Offroad-affine Käufer und sicherheitsorientierte Familien besonders interessant.

Design, Maße und Karosserie – Fokus auf Funktion

Der Forester misst 4.640 Millimeter in der Länge, 1.815 Millimeter in der Breite (ohne Spiegel) und 1.730 Millimeter in der Höhe. Der Radstand beträgt 2.670 Millimeter, was für gute Platzverhältnisse im Innenraum sorgt. Die Bodenfreiheit von 220 Millimetern setzt ein klares Signal: Hier steht ein SUV, das nicht für Asphalt-Attrappen konstruiert wurde. Die kurzen Überhänge und der stabile Aufbau verleihen dem Fahrzeug eine ausgewogene Erscheinung, auch mit hoher Zuladung oder auf unwegsamem Terrain.

Im Design bleibt Subaru seiner Linie treu. Der Kühlergrill mit markanter Einfassung, flache Leuchteneinheiten mit LED-Technik und der Verzicht auf unnötige Chromdetails zeigen ein funktionales Erscheinungsbild. Das Design spricht weniger die City-Klientel als vielmehr Nutzer an, die ein ehrliches, robustes Fahrzeug erwarten. Die Fensterflächen sind groß und gewähren rundum gute Sicht, was beim Rangieren, im Gelände und im Alltag entscheidende Vorteile bringt. Auch die Ladekante wurde niedrig gehalten – ein Detail, das die Alltagstauglichkeit spürbar verbessert.

Der Forester ist mit einer Dachreling ausgestattet und darf serienmäßig bis zu 100 Kilogramm Dachlast transportieren. Die maximale Anhängelast beträgt bis zu 1.870 Kilogramm (gebremst), was ihn auch für Wohnanhänger und Pferdeanhänger interessant macht. Die Zugvorrichtung kann bei Bedarf ab Werk geordert oder nachgerüstet werden. Die Heckklappe ist in allen Varianten elektrisch bedienbar, die Öffnung erfolgt berührungslos per Fußsensor oder klassisch per Fernbedienung.

Das Kofferraumvolumen beträgt 509 Liter in Grundstellung und wächst auf bis zu 1.779 Liter bei umgeklappter Rückbank. Der Laderaum ist sauber ausgekleidet, mit seitlichen Taschen und Befestigungspunkten für Gurte, Trennnetze und Boxen. Unter dem Ladeboden befindet sich ein zusätzliches Fach für Werkzeug und kleinere Utensilien. Die Rücksitze sind asymmetrisch im Verhältnis 60:40 umklappbar und ermöglichen eine ebene Ladefläche. Ein robuster SUV mit praktischer Funktionalität bis ins Detail.

Motor, Antrieb und Hybridtechnik

Das Herzstück des Antriebs ist ein 2,0-Liter-Boxermotor mit vier horizontal gegenüberliegenden Zylindern und einem Hubraum von 1.995 Kubikzentimetern. Der Verbrennungsmotor leistet 110 kW (150 PS) bei 5.600–6.000 U/min und liefert ein maximales Drehmoment von 194 Nm. Ergänzt wird er durch einen 12,3 kW (16,7 PS) starken Elektromotor, der mit 66 Nm Drehmoment primär im unteren Drehzahlbereich unterstützt. Die Kombination ergibt eine Systemleistung von 122 kW (166 PS).

Die Kraftübertragung erfolgt über ein stufenloses CVT-Getriebe namens Lineartronic, das für gleichmäßige Beschleunigung sorgt. Die Übersetzung passt sich situationsgerecht an – für Gelände, Stadtverkehr und Autobahn gleichermaßen. Der permanente Allradantrieb Symmetrical AWD verteilt das Drehmoment automatisch zwischen Vorder- und Hinterachse, je nach Traktionsbedarf. Die Kraftverteilung erfolgt mechanisch und elektronisch gesteuert – das sorgt für schnelle Reaktion und hohe Fahrstabilität.

Zusätzlich verfügt der Forester über das bewährte X-MODE-System. Zwei spezielle Fahrmodi („Snow/Dirt“ und „Deep Snow/Mud“) ermöglichen kontrollierte Fortbewegung auf rutschigem oder tiefem Untergrund. Eine Bergabfahrhilfe sorgt für konstante Geschwindigkeit auf abschüssigen Wegen. Die Reaktion auf Gaspedalbewegungen wird in diesen Modi entsprechend angepasst – für kontrollierte Traktion und maximale Sicherheit auch abseits befestigter Straßen.

Der Subaru Forester ist ein klassischer selbstladender Hybrid. Die Energie wird durch Bremsrekuperation und Leerlaufphasen zurückgewonnen. Die Batterie sitzt unter dem Ladeboden und wird durch ein eigenes Kühlsystem temperiert. Eine externe Lademöglichkeit besteht nicht – das System ist wartungsarm und unkompliziert im Betrieb. Der WLTP-Verbrauch liegt bei durchschnittlich 8,1 l/100 km, der CO₂-Ausstoß bei 185 g/km.

Fahrwerk, Dynamik und Fahrverhalten

Das Fahrwerk des Subaru Forester ist auf maximale Kontrolle ausgelegt. An der Vorderachse kommen MacPherson-Federbeine zum Einsatz, hinten arbeitet eine Doppelquerlenkerachse. Die Feder-Dämpfer-Abstimmung ist komfortabel, ohne schwammig zu wirken. Bei Kurvenfahrten bleibt das Fahrzeug neutral, auch bei hoher Zuladung. Die Seitenneigung wird durch die niedrige Einbauhöhe des Boxermotors minimiert – das verbessert das Handling spürbar.

Die Bremsanlage arbeitet zuverlässig und dosierbar. Vorne sind innenbelüftete Scheiben verbaut, hinten massive Scheiben. ABS, Bremsassistent und elektronische Bremskraftverteilung gehören zur Serienausstattung. Auch nach längeren Bremsvorgängen bleibt die Leistung konstant. Das Pedalgefühl ist direkt und vermittelt jederzeit Kontrolle.

Der Forester ist mit einer elektrohydraulischen Lenkung ausgestattet. Sie arbeitet präzise und gibt gute Rückmeldung über den Straßenzustand. Im Stadtverkehr ermöglicht sie einen Wendekreis von 10,6 Metern, auf der Autobahn vermittelt sie hohe Spurtreue. Trotz der Höhe wirkt das SUV nie schwammig – die Rückmeldung bleibt auch bei höheren Geschwindigkeiten kalkulierbar.

Das Fahrverhalten auf Schnee, Schlamm oder nasser Fahrbahn zeigt die Qualitäten des Subaru-Allradkonzepts. Der Forester verhält sich neutral, neigt nicht zum Über- oder Untersteuern. Durch das CVT-Getriebe gibt es keine Schaltunterbrechungen – das hält die Traktion konstant. Besonders auf losem Untergrund oder bei starken Regenfällen bleibt das Fahrzeug kontrollierbar. Im Vergleich zu vielen Frontantriebs-SUVs ein spürbarer Vorteil im Alltag.

Innenraum, Komfort und Infotainment – funktional, solide, geräumig

Der Subaru Forester bietet im Innenraum klare Strukturen und eine hohe Alltagstauglichkeit. Das Cockpit ist symmetrisch aufgebaut, die Bedienelemente logisch platziert. In der Mitte sitzt das 8-Zoll-Infotainmentsystem mit Touchscreen, optional sind Navigationsfunktionen und ein Premium-Soundsystem von Harman Kardon verfügbar. Die Konnektivität umfasst Apple CarPlay, Android Auto, Bluetooth und Sprachsteuerung. Zwei USB-Anschlüsse vorne sowie zwei im Fond gewährleisten die Versorgung mobiler Endgeräte.

Die Sitze im Forester sind großzügig geschnitten und ergonomisch ausgeformt. In der „Platinum“-Ausstattung sind sie mit perforiertem Leder bezogen und verfügen über elektrische Verstellung samt Memory-Funktion. Die Sitzheizung vorn ist ab Werk serienmäßig, optional auch im Fond. Die Fondpassagiere profitieren von ausreichend Bein- und Kopffreiheit – auch bei größeren Personen. Die getönten Scheiben im Fond erhöhen den Sichtschutz und reduzieren die Innenraumtemperatur im Sommer.

Insgesamt fünf Personen finden im Forester bequem Platz, die Sitzposition ist leicht erhöht und unterstützt eine gute Rundumsicht. Das Gepäckabteil fasst im Alltag 509 Liter und erweitert sich durch Umklappen der Rücksitzlehnen auf 1.779 Liter. Die Ladefläche bleibt dabei nahezu eben. Die hintere Sitzbank ist im Verhältnis 60:40 teilbar und lässt sich einfach per Zughebel vom Kofferraum aus entriegeln. Die elektrische Heckklappe reagiert auf Fußbewegung unter der Stoßstange.

Praktische Details wie ein ausklappbarer Becherhalter auf Fahrer- und Beifahrerseite, ein kühlbares Handschuhfach und zahlreiche Ablagen unterstreichen den funktionalen Charakter des Innenraums. Auch im Fond gibt es Türtaschen, Lüftungsdüsen und eine Armlehne mit integrierten Haltern. Das Cockpit ist übersichtlich und bewusst schnörkellos gehalten. Die Instrumente sind klassisch analog, ergänzt durch ein digitales Fahrerinformationsdisplay. Die Materialqualität überzeugt durch Langlebigkeit und Verarbeitung – weniger Show, mehr Substanz.

Assistenzsysteme, Sicherheit und Fahrtechnik

Der Forester ist in allen Ausstattungsvarianten serienmäßig mit dem Subaru EyeSight-System ausgestattet. Dabei handelt es sich um eine Stereokamera-basiertes Assistenzpaket, das mit hoher Präzision arbeitet. Es erkennt Fahrzeuge, Fußgänger und Fahrbahnmarkierungen. Der adaptive Tempomat hält automatisch Abstand, der Notbremsassistent greift zuverlässig ein, wenn eine Kollision droht. Zusätzlich sind Spurhalte- und Spurverlassenswarner integriert.

Zur weiteren Sicherheitsausstattung zählen ein Totwinkelassistent, Querverkehrwarner hinten, ein Fernlichtassistent sowie eine Verkehrszeichenerkennung. Auch ein Müdigkeitswarner und eine Berganfahrhilfe sind an Bord. Die Rückfahrkamera mit dynamischer Einparkhilfe ist serienmäßig verbaut, optional lässt sich ein 360-Grad-Kamerasystem integrieren. Die Einparksensoren vorn und hinten sorgen für zusätzliche Sicherheit im Stadtverkehr und beim Manövrieren auf engem Raum.

Subaru hat die Karosseriestruktur auf Crashsicherheit optimiert. Verstärkte Rahmenbereiche, Deformationszonen und eine gezielte Lastverteilung sorgen für hohe Insassensicherheit. Der Forester erhielt im Euro-NCAP-Crashtest die volle Wertung von fünf Sternen. Besonders hervorzuheben sind die Bewertungen für Insassenschutz (97 %) und Kindersicherheit (91 %). Insgesamt sieben Airbags sind serienmäßig verbaut, darunter Fahrer-, Beifahrer-, Seiten-, Vorhang- und Knieairbag.

Die Assistenzsysteme greifen früh ein, agieren aber zurückhaltend – der Fahrer bleibt im Zentrum der Kontrolle. Das elektronische Stabilitätsprogramm VDC (Vehicle Dynamics Control) arbeitet effektiv, ohne das Fahrverhalten zu verlangsamen. Auch bei schwierigen Bedingungen wie Eis oder Aquaplaning bleibt das Fahrzeug steuerbar. Das Zusammenspiel aus mechanischem Allradantrieb, X-MODE und elektronischen Assistenten ergibt ein Sicherheitskonzept, das Vertrauen schafft.

Marktumfeld und Wettbewerb – Sonderstellung statt Masse

Im umkämpften Segment der Mittelklasse-SUVs positioniert sich der Forester klar gegen den Strom. Während viele Konkurrenten auf Lifestyle, Plug-in-Hybride und vorderachsdominierte Antriebskonzepte setzen, bleibt Subaru beim klassischen Allrad-SUV mit Boxer. Zu den direkten Wettbewerbern zählen Modelle wie der Toyota RAV4 Hybrid, der Honda CR-V e:HEV oder der Mazda CX-5. Auch der Hyundai Tucson und der Nissan X-Trail buhlen um ähnliche Zielgruppen – allerdings mit anderen Prioritäten.

In Sachen Traktion und Geländetauglichkeit kann der Forester die meisten Rivalen hinter sich lassen. Während viele Mitbewerber nur auf Knopfdruck Allrad zuschalten, arbeitet Subarus System permanent und symmetrisch. Das sorgt für mehr Stabilität, gerade bei wechselnden Untergründen oder in Winterregionen. Auch die Bauform mit flachem Boxermotor verbessert die Fahrphysik gegenüber herkömmlichen Reihenaggregaten. Diese Merkmale schaffen ein technisches Alleinstellungsmerkmal.

Marktanalysen zeigen: Käufer eines Forester sind markentreu, nutzen ihr Fahrzeug überdurchschnittlich lange und legen großen Wert auf Funktion. Das Modell hat sich vor allem in ländlichen Regionen, bei Forst- und Landwirtschaft, bei Outdoor-Sportlern und Familien mit höherem Mobilitätsbedarf etabliert. Der Wiederverkaufswert bleibt hoch, insbesondere wegen der robusten Technik und des Allradantriebs. Subaru punktet mit Zuverlässigkeit und einer geringen Rückrufquote – ein Vorteil in einem Markt mit wachsender Komplexität.

Der Forester ist kein Fahrzeug für das breite Publikum, sondern für gezielte Käuferprofile. Wer hohe Anhängelasten, Ganzjahrestauglichkeit, Geländekompetenz und unkomplizierte Technik sucht, findet hier eine ernstzunehmende Option. Der Markt mag sich schnell wandeln – doch der Forester bleibt konstant. Das macht ihn kalkulierbar, verlässlich und wirtschaftlich sinnvoll für Menschen, die ihr Fahrzeug nicht nach Image, sondern nach Einsatzwert beurteilen.

Preise, Varianten und Alltagswert

Der Einstieg in die Forester-Welt beginnt mit der Ausstattungslinie „Trend“ ab 38.990 Euro. Diese enthält bereits das EyeSight-System, Klimaautomatik, Rückfahrkamera, Sitzheizung vorn, LED-Scheinwerfer, 17-Zoll-Räder und elektrische Heckklappe. Darüber liegt die Variante „Active“ ab 40.990 Euro, ergänzt um Zwei-Zonen-Klima, schlüssellosen Zugang, Navigation und LED-Nebelscheinwerfer. Die Linie „Comfort“ ab 42.990 Euro bringt Lederlenkrad, Harman Kardon Audio, 18-Zoll-Felgen und mehr Komfortdetails ins Spiel. Die Topversion „Platinum“ beginnt bei 46.990 Euro und umfasst zusätzlich Lederausstattung, elektrische Sitze, Schiebedach und 360-Grad-Kamera.

Im Alltag überzeugt der Forester durch sein stabiles Fahrverhalten, den hohen Nutzwert und die einfache Bedienung. Die Übersichtlichkeit im Verkehr, das präzise Fahrverhalten bei Nässe, Schnee oder Schotter und die angenehme Sitzhöhe machen ihn zu einem echten Dauerläufer. Ob Familienurlaub, Arbeitsalltag oder Wintereinsatz – der Forester bleibt souverän und unkompliziert. Wer Wert auf Funktion und Qualität legt, wird seine Entscheidung nicht bereuen.

Was bleibt – Stärken mit Ecken und Kanten

Der Subaru Forester bleibt seiner Linie treu und macht genau das, was seine Zielgruppe erwartet: Allrad, Boxermotor, Alltagstauglichkeit. Doch die Konsequenz in der technischen Ausrichtung bringt auch Nachteile mit sich. Der Hybridantrieb arbeitet ohne echte elektrische Reichweite, das CVT-Getriebe wirkt unter Volllast angestrengt, der Verbrauch liegt über dem Klassenschnitt. Wer ein modernes, dynamisches Fahrerlebnis erwartet, wird an Grenzen stoßen.

Auch beim Infotainment und Innenraumdesign zeigt sich, dass Subaru funktionale Lösungen höher gewichtet als optische Raffinesse oder digitale Spielereien. Das Display reagiert träge, das Cockpit wirkt konservativ, Assistenzfunktionen sind zwar zahlreich, aber nicht intuitiv integriert. Materialien im Fondbereich sind robust, aber nicht besonders hochwertig. Wer Wert auf ein technikverliebtes Cockpit oder futuristisches Bedienkonzept legt, wird hier nicht fündig.

Die Geräuschdämmung reicht für den Alltag, zeigt aber bei Autobahntempo Schwächen. Abroll- und Windgeräusche sind deutlich wahrnehmbar – insbesondere im Vergleich zu Wettbewerbern wie dem CR-V oder Tucson. Auch Komfort-Extras wie Ambientebeleuchtung, Massagesitze oder OTA-Updates fehlen vollständig. Der Forester konzentriert sich auf das Wesentliche – nicht jeder Käufer möchte sich darauf einlassen.

Trotzdem bleibt der Forester ein SUV mit eigenem Profil. Er richtet sich nicht an die Masse, sondern an Menschen, die Zuverlässigkeit, Traktion und mechanische Klarheit über Trends stellen. In einer Klasse voller Weichzeichner fährt er seinen eigenen Kurs. Wer ihn versteht, bekommt ein Fahrzeug, das lange durchhält.

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