Smart #5

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Ist er wirklich ein GameChanger?

Beworben wird er als absoluter GameChanger. Ein SUV von Smart, so groß wie ein BMW X3, mit 638 PS in der Topversion, Offroad-Fähigkeit und 800-Volt-Technik. Das ist kein Versuch, mit alten Tugenden zu glänzen – das ist ein extremer Richtungswechsel. Die große Frage: Ist der Smart #5 tatsächlich ein Umbruch oder nur ein großes Versprechen im schicken Blechkleid?

Wir nehmen das neue Elektrofahrzeug aus China-Entwicklung mit Mercedes-Design auseinander. Was kann er? Wo überrascht er? Und wo stößt er an Grenzen? Der Smart #5 will viel – und gibt auf dem Papier reichlich her. Doch Papierwerte allein gewinnen keinen Vergleich. Zeit, genau hinzusehen.

Smart

Wenn Smart plötzlich Gewicht hat

Der Smart #5 ist ein vollelektrisches Oberklassen-SUV mit fünf Türen und fünf Sitzen. Er steht auf der SEA-Plattform des chinesischen Konzerns Geely, das Design stammt aus dem Mercedes-Benz Advanced Design Studio in Deutschland. Der Wagen ist 4.705 mm lang, 1.920 mm breit und 1.705 mm hoch. Damit spielt er in der gleichen Liga wie der Audi Q6 e-tron oder BMW iX3. Der Radstand beträgt 2.900 mm – das sorgt für reichlich Raum zwischen den Achsen.

Smart spricht gezielt technologieaffine Käufer an, die ein leistungsstarkes, vollelektrisches SUV im Premiumsegment suchen – mit sportlichem Charakter, Alltagsnutzen und digitalem Fokus. Vom wendigen Stadtauto zum Performance-orientierten Alleskönner – das ist der Wechsel, den der Smart #5 einleiten soll.

Ob das aufgeht, hängt an mehr als nur optischem Eindruck.

Smart #5 steht breit

Der Smart #5 steht wuchtig auf der Straße. Die kantige Front mit LED-Lichtsignatur zieht sich über die gesamte Fahrzeugbreite. Der Look ist modern, muskulös und mutig. Keine Retro-Elemente mehr, keine Kompaktheitsfloskeln – hier geht es um Auftritt. Der Diffusor am Heck, die kurzen Überhänge und die ausgestellten Radhäuser betonen die sportliche Haltung.

Die Proportionen sind kraftvoll, die Front steil, das Dach langgezogen und das Heck knackig abfallend. 21-Zoll-Räder sorgen in der Topausstattung für Präsenz. Kritik gibt’s allenfalls für die massive C-Säule – sie schränkt die Sicht nach schräg hinten ein.

Praktisch ist die integrierte Dachreling, weniger praktisch ist die tiefe Frontlippe in Offroad-Situationen. Die Farbpalette fällt eher konventionell aus – wer knallig will, muss zur Launch-Edition greifen.

Elektrische Leistung ohne Zurückhaltung

Die Topversion des Smart #5 wird von zwei permanenterregten Synchronmaschinen angetrieben – jeweils eine pro Achse. Zusammen erzeugen sie eine Systemleistung von 638 PS und ein maximales Drehmoment von rund 900 Nm. Die Kraftverteilung erfolgt variabel und vollelektronisch, gesteuert durch ein intelligentes Torque-Vectoring-System. Der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt in unter 4 Sekunden – für ein SUV mit über 2,3 Tonnen Leergewicht eine Ansage.

Insgesamt stehen vier Leistungsvarianten zur Wahl. Die Basisvariante mit Heckantrieb leistet rund 313 PS (230 kW) und nutzt eine einzelne E-Maschine. Darüber folgen Allradmodelle mit 335 PS (250 kW), 442 PS (330 kW) und schließlich das Topmodell mit 638 PS. Der Drehmomentverlauf ist in allen Varianten sofort präsent, linear und durchzugsstark – selbst bei höheren Geschwindigkeiten bleibt ausreichend Kraft für souveräne Überholmanöver.

Die Höchstgeschwindigkeit liegt je nach Modell bei 180 bis 210 km/h, was für ein elektrisches SUV praxisgerecht ist. Besonders auffällig: Im Sportmodus greift eine Launch-Control-ähnliche Abstimmung, bei der beide Motoren gleichzeitig maximale Leistung freigeben. Das Ergebnis ist ein blitzartiger Antritt mit minimalem Schlupf und maximaler Traktion. Die Abstimmung der Antriebseinheit ist direkt, aber nicht hektisch – sie vermittelt Kontrolle trotz brachialer Leistung.

Die Geräuschkulisse bleibt dezent, wird aber durch einen künstlichen Fahrgeräuschgenerator ergänzt, der sich je nach Modus und Tempo anpasst. Das „Sounddesign“ reicht von einem futuristischen Elektro-Brummen bis zu einem synthetisch modulierten Motorsound, der in schnellen Kurven und bei starkem Beschleunigen hörbar dynamischer wird. Wer absolute Ruhe bevorzugt, kann den Sound reduzieren – ganz ausschalten lässt er sich nicht.

Die Rekuperation funktioniert in drei Stufen: leicht, mittel und stark. Eine One-Pedal-Fahrweise ist möglich, aber nicht aggressiv. In der höchsten Stufe verzögert der #5 spürbar, sobald der Fahrer das Gaspedal lupft. Die Energieausbeute liegt im Alltag bei über 15 Prozent Rückgewinnung, je nach Fahrweise. Thermisch bleibt das System stabil – auch bei mehrfacher Maximalbeschleunigung oder längeren Bergabpassagen kommt es nicht zur Leistungsreduktion.

Die Allradvarianten des Smart #5 nutzen ein variables Torque-Management-System, das die Antriebskraft bedarfsgerecht zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt. Im Normalbetrieb dominiert der Hinterradantrieb, um Effizienz zu maximieren. Bei Bedarf – etwa bei Nässe, Schnee oder dynamischer Kurvenfahrt – wird das vordere Triebwerk in Millisekunden zugeschaltet. Im Offroad-Modus bleibt der Allradantrieb permanent aktiv, mit leicht hecklastiger Abstimmung, um Traktion auf lockerem Untergrund zu sichern.

Die Fahrprogramme beeinflussen nicht nur Gasannahme, Lenkungscharakteristik und Rekuperation, sondern auch die Verteilung des Drehmoments. Im Sportmodus wird die vordere Achse stärker eingebunden, um maximale Agilität beim Herausbeschleunigen aus Kurven zu erzeugen. In Eco bleibt der Antrieb primär im Heck aktiv, und die Leistung wird zugunsten der Reichweite leicht begrenzt. Der Offroad-Modus erhöht zusätzlich die Bodenfreiheit (bei Luftfahrwerk) und aktiviert automatisch die Traktionskontrolle für lose Untergründe.

Ein oft übersehener Vorteil im Alltag: Der Smart #5 ist anhängertauglich. In den Allradversionen darf er bis zu 1.600 Kilogramm ziehen – bei der Heckantriebsversion liegt die Grenze bei 1.200 Kilogramm. Eine elektrisch ausklappbare Anhängerkupplung ist optional erhältlich. Damit eignet sich der Wagen nicht nur für Freizeitaktivitäten mit Fahrradträger, sondern auch für kleine Wohnwagen oder Anhänger im Arbeitsumfeld.

Akku, Ladezeit und Reichweite

Der Smart #5 wird mit einem 100-kWh-Akku angeboten, in der Basisversion mit 66 kWh. Die Topversion erlaubt bis zu 800 Kilometer Reichweite (nach chinesischem CLTC-Zyklus). Realistisch nach WLTP sind etwa 550 bis 570 Kilometer. Die Architektur unterstützt 800-Volt-Technologie – das bedeutet: Schnellladen mit bis zu 280 kW ist möglich.

In unter 15 Minuten kann Strom für bis zu 430 Kilometer nachgeladen werden. An Wechselstrom lädt der Wagen mit bis zu 22 kW, was in dieser Klasse ein starkes Argument für Alltag und Berufspendler ist. Die Ladebuchse sitzt links hinten, das Kabelmanagement ist aufgeräumt.

Kritik gibt es beim Thema Gewicht: Mit über 2,3 Tonnen Leergewicht bringt der Smart #5 einiges auf die Waage – das wirkt sich bei zügiger Fahrweise auf den Energieverbrauch aus. Bei konstant 130 km/h sind unter 24 kWh/100 km kaum zu schaffen.

Fahrwerk, Bremsen, Felgen

Der Smart #5 nutzt ein modulares Fahrwerkskonzept. In den gehobenen Ausstattungen ist ein adaptives Luftfahrwerk verbaut, das die Fahrzeughöhe variabel reguliert. Damit kann das SUV in drei Stufen angepasst werden – für besseren Komfort, sportlichere Kurvenlage oder mehr Bodenfreiheit im Offroad-Modus. Die Dämpfer reagieren dynamisch auf Fahrbahnunebenheiten und Fahrweise, wodurch die vertikale Bewegung der Karosserie effizient kontrolliert wird.

Vorne arbeitet eine MacPherson-Federbeinachse, hinten je nach Antriebskonfiguration eine komplexe Mehrlenker-Konstruktion mit integriertem Stabilisator. Das sorgt für hohe Querstabilität und ein gutes Maß an Agilität trotz des Leergewichts von über 2,3 Tonnen. Die Lenkung arbeitet elektrisch unterstützt mit variabler Übersetzung und ist spürbar direkter als beim Smart #1 oder #3. Gerade bei zügiger Kurvenfahrt reagiert das System exakt, ohne künstliche Rückstellkräfte.

Die Bremsanlage ist großzügig dimensioniert. Vorn kommen innenbelüftete Scheiben mit Vierkolben-Bremssätteln zum Einsatz, hinten Zweikolben-Systeme. Die Verzögerung ist gut dosierbar. Die Übergabe zwischen Rekuperation und mechanischer Bremse verläuft spürbar, aber sauber abgestimmt. In den sportlichen Fahrmodi erhöht sich die Rekuperationsleistung, was nicht nur die Bremswirkung, sondern auch die Energieausbeute verbessert.

Standardmäßig rollt der Smart #5 auf 19-Zoll-Leichtmetallrädern, optional sind 20- oder 21-Zoll-Felgen in verschiedenen Designs erhältlich. Die Reifenformate variieren je nach Motorisierung, in der Topversion sorgen 255er-Breiten auf der Hinterachse für massiven Grip. Die Bereifung ist nicht primär auf Reichweite, sondern auf Traktion und Fahrpräzision ausgelegt – was den sportlichen Anspruch des Fahrzeugs unterstreicht.

So fährt er sich wirklich

Der erste Eindruck auf der Straße: Der Smart #5 fährt sich nicht wie ein Kompakt-SUV – sondern wie ein Fahrzeug aus der nächsthöheren Liga. Der Geradeauslauf ist stabil, die Federung straff, aber nicht unangenehm. Im Comfort-Modus filtert das Fahrwerk Bodenwellen sauber heraus, ohne Aufbauschwankungen zuzulassen. In engen Kurven bleibt die Karosserie erstaunlich ruhig – trotz hoher Seitenflächen.

Die Fahrmodi – Eco, Comfort, Sport und Offroad – verändern Gasannahme, Dämpfercharakteristik, Lenkunterstützung und Rekuperation deutlich spürbar. Im Sportmodus spricht der Antrieb aggressiver an, das Fahrwerk wird straffer und die Lenkung direkter. Im Offroad-Modus hebt sich die Karosserie an und passt die Antriebsverteilung entsprechend an – wobei echtes Gelände nur bedingt zur Zielgruppe passt.

Im Stadtverkehr glänzt der Smart #5 mit geschmeidiger Kraftentfaltung, minimalem Geräuschniveau und guten Anfahrmomenten. Das Rekuperationssystem lässt sich in mehreren Stufen einstellen, allerdings nicht komplett deaktivieren. Auf der Landstraße liegt das SUV satt auf der Straße, der Antrieb zieht auch bei Zwischenbeschleunigung kräftig durch. Kein Zögern, kein Nachdenken – Leistung steht sofort bereit.

Ein kleiner Kritikpunkt bleibt die Rundumsicht. Die breiten Dachsäulen, insbesondere im Bereich der C-Säule, schränken das Sichtfeld beim Schulterblick ein. Die 360-Grad-Kamera und die aktiven Totwinkelassistenten kompensieren das jedoch in der Praxis zuverlässig. Insgesamt fährt sich der Smart #5 wie ein elektrischer Allrounder mit klarer Performance-DNA – präzise, kräftig und unerwartet agil.

Smart

Innenraum ohne Ausreden

Der Innenraum des Smart #5 ist klar strukturiert und konsequent digitalisiert. Ein 12,3-Zoll-Zentraldisplay in horizontaler Ausrichtung dient als Steuerzentrale für Navigation, Medien, Fahrzeugdaten und Klima. Ergänzt wird das Setup durch ein 10-Zoll-Fahrerdisplay sowie ein projiziertes Head-up-Display mit klarer Grafik. Die Menüführung ist intuitiv, mit direktem Zugriff auf relevante Funktionen. Der Homescreen lässt sich personalisieren, Widgets und Schnellzugriffe können individuell belegt werden.

Die Sprachbedienung reagiert zuverlässig und versteht auch komplexere Befehle. Befindet man sich im Fahrzeug, aktiviert man sie mit einem einfachen „Hallo Smart“. Ergänzt wird die Steuerung durch eine eigene Smartphone-App, mit der Ladezustand, Klimatisierung, Ortung und Türverriegelung aus der Ferne bedient werden können. Over-the-Air-Updates halten das System auf dem neuesten Stand, ohne Werkstattaufenthalt.

Die Materialien im Innenraum sind hochwertig und durchdacht. Soft-Touch-Oberflächen, fein genähte Lederbezüge, strukturierte Applikationen und matte Metallakzente ergeben eine stimmige Anmutung. In höheren Ausstattungslinien kommt Mikrofaser mit Kontrastnähten zum Einsatz. Die Vordersitze sind elektrisch verstellbar, beheizbar und auf Wunsch auch belüftet. Die Sitzkonturen geben guten Halt, ohne zu sportlich ausgeformt zu sein. Auch in der zweiten Reihe finden Erwachsene mit über 1,85 m Körpergröße problemlos Platz – Kopffreiheit und Knieraum überzeugen.

Der Kofferraum schluckt 544 Liter bei aufgestellter Rückbank und lässt sich durch Umklappen im Verhältnis 60:40 auf über 1.400 Liter erweitern. Die Ladekante ist niedrig, die Öffnung breit. Praktisch: Eine 12V-Steckdose, Verzurrösen und ein variabler Ladeboden sind vorhanden. Der 68-Liter-Frunk unter der Motorhaube eignet sich ideal für Ladekabel, Notfallset oder Einkaufstaschen und lässt sich über das Zentraldisplay entriegeln.

Infotainment, Klimaautomatik und Multimedia laufen verzögerungsfrei. Das optionale Soundsystem – je nach Ausstattung von Beats oder Harman – erzeugt klare Höhen, kräftige Mitten und spürbaren Bass. Kritik verdient einzig die Klimasteuerung: Sie erfolgt ausschließlich über das Display, was während der Fahrt umständlich sein kann. Ein klassischer Drehregler hätte hier zusätzlichen Komfort gebracht. Die Ambientebeleuchtung ist in bis zu 64 Farben konfigurierbar und umfasst Türtafeln, Mittelkonsole und Fußräume – bei Nachtfahrten eine optische Bereicherung ohne Überfrachtung.

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Assistenz und Sicherheit

Der Smart #5 bringt eine umfassende Palette an Fahrassistenzsystemen mit, die in dieser Klasse erwartet werden – aber teils darüber hinausgehen. Der adaptive Tempomat arbeitet in Kombination mit einem aktiven Spurhaltesystem und einem Autobahnassistenten, der teilautonomes Fahren auf Level 2 ermöglicht. Bei gleichmäßiger Autobahnfahrt hält der Wagen automatisch Abstand, zentriert sich in der Spur und bremst vor Kurven oder Tempolimits sanft ab.

Die Umfelderkennung basiert auf mehreren Kameras, Radarsensoren und einem Frontlidar – damit reagiert der #5 auf Fahrzeuge, Radfahrer und Fußgänger zuverlässig. Auch bei Nacht oder schlechter Sicht bleibt das System aktiv. Ein Toter-Winkel-Warner, Ausstiegsassistent sowie ein Querverkehrswarner hinten ergänzen die Funktionalität im Stadtverkehr. Die Notbremsfunktion erkennt nicht nur vorausfahrende Fahrzeuge, sondern auch Querverkehr und reagiert bei Bedarf mit vollem Bremseingriff.

Die serienmäßige 360-Grad-Kamera überzeugt mit gestochen scharfer Darstellung und dynamischer Einparkhilfe. Zusätzlich lässt sich der Wagen über die App per „Smart Parking Assist“ halbautomatisch in Längs- oder Querparklücken steuern – besonders hilfreich bei engen Stellplätzen. Das System funktioniert präzise, erfordert aber eine stabile Mobilfunkverbindung und klare Markierungen.

Das Head-up-Display blendet Navigationshinweise, Geschwindigkeit, Tempolimits und Assistenzstatus direkt in die Windschutzscheibe ein. Ergänzt wird es durch ein digitales Kombiinstrument mit konfigurierbaren Anzeigen. Im Fall eines Unfalls sorgen Front-, Seiten- und Vorhangairbags für Schutz auf allen Plätzen, inklusive zusätzlicher Seitenairbags im Fond. ISOFIX-Halterungen an zwei Rücksitzen sind serienmäßig verbaut.

Die aktiven Matrix-LED-Scheinwerfer passen Lichtverteilung und Leuchtweite automatisch an – inklusive dynamischem Kurvenlicht, adaptivem Fernlicht und blendfreiem Modus für Gegenverkehr. Der Fernlichtassistent reagiert zuverlässig und schnell. Bei Nachtfahrten oder auf unbeleuchteten Landstraßen liefert der #5 ein sehr klares, gleichmäßiges Lichtbild mit hohem Sicherheitsgewinn.

Wettbewerb und Marktrolle

Mit dem #5 greift Smart in ein Segment ein, das von Modellen wie Tesla Model Y Performance, BMW iX3, Audi Q6 e-tron und Hyundai Ioniq 5 N geprägt wird. Die Leistung, Ladegeschwindigkeit und Ausstattung sind konkurrenzfähig. Der Name Smart hingegen steht noch immer stark für Kleinwagen – das ist eine kommunikative Hürde.

Der Smart #5 kann sich aber dank Technik, Verarbeitung und Leistungsdaten behaupten. Design, Raumangebot und Reichweite sprechen für sich. Was fehlt, ist eine echte Markenidentität in dieser Klasse – daran muss Smart arbeiten.

Preislich startet der #5 bei rund 43.000 Euro. Die Topversion dürfte deutlich über 60.000 Euro liegen – ein realistisches Niveau für die Klasse, aber nicht konkurrenzlos.

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Fazit – der Neue mit Kraftreserven

Der Smart #5 ist alles andere als ein Versuch, sich an alten Tugenden festzuhalten. Er ist groß, stark, schnell und digital. Seine Fahrleistungen sind beeindruckend, die Ladezeiten konkurrenzfähig und der Komfort hoch. Die Kritikpunkte? Gewicht, Bedienlogik über Touchscreen und eingeschränkte Sichtverhältnisse.

Trotzdem: Wer ein vollwertiges Elektrofahrzeug in SUV-Format mit Oberklasse-Ambitionen sucht, bekommt mit dem Smart #5 eine ernstzunehmende Alternative zu den üblichen Platzhirschen. Kein Hype, kein Showcar – sondern ein E-SUV mit realem Anspruch und reichlich Druck auf der Achse.

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