DS Automobiles No. 4

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Französische Premiumkraft

DS Automobiles schickt mit dem No. 4 eine Limousine ins Rennen, die gezielt im gehobenen Mittelklasse-Segment antritt. Die Marke steht für progressives französisches Automobildesign und fungiert als Premium-Ableger innerhalb des Stellantis-Konzerns. Das Modell No. 4 markiert eine neue Baureihe und grenzt sich klar von der bestehenden DS 4 und DS 9 Linie ab.

Die Limousine wird als erstes Serienfahrzeug der neuen DS-Plattformpositionierung gehandelt. Ziel ist ein direkter Vorstoß in Richtung Audi A4, BMW 3er und Mercedes C-Klasse, wobei französische Eleganz mit technischer Präzision verschmilzt.

DS verfolgt mit dem No. 4 keinen Retro-Ansatz. Vielmehr wird ein avantgardistisches Konzept verfolgt, das Design und Technik in Einklang bringt. Der Anspruch ist klar: eigenständig, hochwertig, leistungsfähig – ohne dabei in alte Muster zu verfallen.

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Karosserieform, Abmessungen und Aerodynamik

Das Exterieur des DS Automobiles No. 4 wirkt wie aus einem Guss. Die Linienführung ist fließend, der Aufbau flach und gestreckt. Besonders markant sind die muskulös modellierten Flanken, der weit heruntergezogene Kühlerbereich und die scharf geschnittene LED-Lichtsignatur.

Mit einer Länge von 4,75 Metern, einer Breite von 1,89 Metern und einer Höhe von 1,44 Metern bewegt sich die Limousine in Dimensionen, die eindeutig auf die Premium-Mittelklasse zielen. Der Radstand beträgt 2,87 Meter – ein klares Signal in Richtung großzügiger Innenraumgestaltung.

Der cw-Wert liegt bei 0,23. Verdeckte Türgriffe, bündig integrierte Fensterflächen und ein aktives Kühlerlufteinlasssystem verbessern die Strömung erheblich. Das Kofferraumvolumen beträgt 515 Liter bei der Plug-in-Version und bleibt damit voll reisetauglich.

Kabine, Materialqualität und digitale Systeme

Der Innenraum des DS No. 4 setzt konsequent auf visuelle Reduktion und hochwertige Verarbeitung. Verwendet werden Nappaleder, Alcantara, Echtholz und satinierte Aluminiumakzente. Das Cockpit verzichtet auf Überfrachtung und folgt einer klaren Achse.

Die Sitzanlage ist ergonomisch durchdacht, elektrisch verstellbar und in verschiedenen Polsterlinien verfügbar. Besonders in der zweiten Reihe fällt das Platzangebot positiv auf – selbst großgewachsene Mitfahrer finden ausreichend Bein- und Kopffreiheit.

Das zentrale 12-Zoll-Infotainment-Display läuft mit einer neuen Version des DS Iris Systems, gekoppelt mit einem 10-Zoll-Instrumentendisplay. Bedienung erfolgt über Touch, Sprachsteuerung oder ein zentrales Touchpad in der Mittelkonsole. Apple CarPlay, Android Auto und Over-the-Air-Updates sind serienmäßig.

DS

Antriebsvarianten und Leistungsdaten im Detail

Die Einstiegsmotorisierung des DS Automobiles No. 4 basiert auf einem Mildhybridsystem. Ein 1,2-Liter-Turbobenziner wird dabei mit einem 48-Volt-Bordnetz kombiniert. Die Systemleistung liegt bei 136 PS (100 kW) und 230 Nm Drehmoment. Gekoppelt ist das System an ein 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe mit Frontantrieb. Der Fokus liegt klar auf niedrigen Verbrauchswerten und alltagstauglicher Effizienz. Für Pendler mit moderatem Leistungsanspruch stellt dies die wirtschaftlichste Option dar.

Die beiden Plug-in-Hybrid-Varianten nutzen einen 1,6-Liter-Turbobenziner, kombiniert mit einem Elektromotor. In der schwächeren Version werden 225 PS (165 kW) und 360 Nm erreicht, über ein vorderachsgetriebenes Layout. Die stärkere PHEV-Ausführung kommt auf 300 PS (220 kW) und verfügt über elektrischen Allradantrieb, da an Vorder- und Hinterachse jeweils ein Elektromotor sitzt. Beide Hybridvarianten arbeiten mit einer 8-Gang-Automatik und ermöglichen vollelektrisches Fahren im Stadtverkehr.

Die Batterie der PHEV-Modelle misst 12,4 kWh netto und ermöglicht eine elektrische Reichweite von bis zu 60 Kilometern nach WLTP. In der Praxis lässt sich bei gemäßigter Fahrweise eine Strecke von 45–50 Kilometern realisieren. Geladen wird mit 3,7 kW serienmäßig, optional auch mit 7,4 kW, was die Ladezeit auf unter 2 Stunden reduziert. Die Plug-in-Modelle eignen sich besonders für Fahrer mit täglichem Kurzstreckenprofil und gelegentlichen Langstreckenfahrten.

Vollelektrisches Topmodell: Batterie, Reichweite und Ladedaten

Die vollelektrische Version des DS No. 4 markiert das obere Ende der Baureihe. Mit 400 PS (294 kW) und 540 Nm Drehmoment liefert der E-Motor eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 4,3 Sekunden. Die Kraft wird über die Vorderachse auf die Straße gebracht, das einstufige Reduktionsgetriebe arbeitet direkt und verzögerungsfrei. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 230 km/h und wird elektronisch begrenzt.

Die installierte Lithium-Ionen-Batterie verfügt über eine Bruttokapazität von 89 kWh (netto 82 kWh). Nach WLTP-Norm ergibt sich daraus eine Reichweite von 615 Kilometern. Im Alltag lassen sich unter realen Bedingungen zwischen 500 und 540 Kilometer erzielen – abhängig von Fahrweise und Witterung. Der kombinierte Verbrauch liegt bei 15,4 kWh/100 km (WLTP), im Realbetrieb werden 18 bis 19 kWh/100 km erreicht.

Das Ladesystem ermöglicht AC-Laden mit bis zu 11 kW (dreiphasig), womit eine vollständige Aufladung in etwa 7 Stunden erfolgt. DC-Schnellladen ist mit bis zu 200 kW möglich – dadurch wird der Akku innerhalb von 22 Minuten von 10 auf 80 % gefüllt. Der Ladeanschluss nutzt das europäische CCS-Format und ist hinter einer elektrisch öffnenden Abdeckung in die Fahrzeugflanke integriert.

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Fahrwerksauslegung, Bremsen und Radkonfiguration

Das Fahrwerk des DS No. 4 ist adaptiv ausgelegt und verwendet ein aktives Dämpfersystem, das Kamera- und Sensordaten auswertet. In der Komfortstellung gleitet das Fahrzeug nahezu lautlos. Im Sportmodus wird die Dämpfung straffer und das Handling direkter.

Verbaut ist ein Vierrad-Bremssystem mit innenbelüfteten Scheiben und Rekuperation bei Hybrid- und Elektrovarianten. Der Bremsweg aus 100 km/h liegt bei rund 34 Metern. Die Dosierung erfolgt feinfühlig und progressiv.

Radgrößen reichen von 18 bis 21 Zoll, je nach Ausstattungsstufe. Die Topversion erhält 21-Zoll-Leichtmetallfelgen mit Aerodynamikeinsätzen. Reifenbreiten bewegen sich zwischen 225 und 255 Millimetern.

Assistenz, Licht und Schutzsysteme

Serienmäßig sind Notbremsassistent, Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung, Totwinkelassistent sowie adaptiver Tempomat enthalten. Optional ergänzt wird das Portfolio durch ein Nachtsichtsystem mit Infrarotkamera.

Das Lichtsystem nutzt Matrix-LED-Technik mit adaptiver Lichtverteilung. In Kurven wird das Licht dynamisch nachgeführt, Fernlicht wird gezielt segmentweise ausgeblendet. Der Lichtkegel erreicht bis zu 300 Meter.

Euro NCAP wurde noch nicht abgeschlossen, jedoch basieren Struktur und Sicherheitstechnik auf bereits getesteten Stellantis-Plattformen mit 5-Sterne-Werten. Airbagsysteme, Fußgängerschutz und Notrufsystem sind ab Werk aktiv.

Präzision, Stille und Ausdauer auf jeder Strecke

Die Lenkcharakteristik des DS No. 4 überzeugt durch Zielgenauigkeit und ein natürliches Feedback. In der Stadt lässt sich die Limousine mühelos durch enge Gassen dirigieren, auf der Autobahn bleibt sie auch bei hohen Geschwindigkeiten spurtreu und ausgewogen. Die variable Lenkübersetzung passt sich dynamisch dem Fahrprofil an und verleiht dem Fahrer jederzeit volle Kontrolle. Der Wendekreis bleibt trotz Fahrzeuglänge kompakt, was die Alltagstauglichkeit zusätzlich unterstreicht.

Ein klares Highlight ist der Geräuschkomfort. DS setzt konsequent auf akustische Abschirmung. Doppelt isolierte Fenster, eine gezielte Karosseriestruktur und vibrationsdämpfende Materialien im Unterbodenbereich reduzieren Außenlärm auf ein Minimum. Selbst bei über 130 km/h bleibt die Limousine flüsterleise. In den elektrifizierten Varianten verschwindet der Motorensound gänzlich – übrig bleibt nur das kaum wahrnehmbare Surren des Antriebsstrangs.

Langstreckenfahrten werden mit dem DS No. 4 zur kontrollierten Gleitfahrt. Die Vordersitze stützen ergonomisch, die Federung arbeitet komfortorientiert und auch nach mehreren hundert Kilometern bleiben Körperhaltung und Konzentration stabil. Fahrmodi wie "Comfort" und "Auto" passen die Charakteristik spürbar an die Strecke an. Auch nach langen Etappen steigt man entspannt aus. Wer täglich pendelt oder regelmäßig weite Strecken absolviert, findet in dieser Limousine einen verlässlichen Partner mit souveräner Langstreckendisziplin.

Das Wettbewerbsumfeld

Der DS Automobiles No. 4 positioniert sich im direkten Wettbewerbsumfeld der Premium-Mittelklasse. Zu den Hauptkonkurrenten zählen Audi A4, BMW 3er, Mercedes C-Klasse, Genesis G70 und Lexus IS. Während die deutschen Marken stark auf technische Dominanz und Wiedererkennung setzen, verfolgt DS einen eigenständigen Weg – visuell, konzeptionell und markentechnisch. Die Limousine tritt mit progressiver Formsprache und mutiger Ausstattung gegen jahrzehntelange Marktführer an.

In puncto Verarbeitungsqualität, Haptik und Designniveau spielt der No. 4 in der gleichen Liga. Besonders bei Serienausstattung, digitalen Features und Materialien wird das Segment sogar übertroffen. Dennoch besteht in der Markenwahrnehmung ein klarer Nachholbedarf – insbesondere im deutschsprachigen Raum. Werkstattverfügbarkeit, Ersatzteilversorgung und Wiederverkaufswert liegen noch nicht auf dem Niveau der etablierten Mitbewerber. Auch die rein elektrische Version profitiert nur bedingt von einem ausgereiften Ladeökosystem in ländlichen Regionen.

DS punktet dort, wo andere Marken oft neutral bleiben: mit einem charakterstarken Auftritt, mutiger Innenraumgestaltung und einem Fokus auf fahraktive Eleganz. Individualisierung ist kein Extra, sondern Konzept. Wer sich vom Einheitslook deutscher Premiumlinien absetzen will, findet hier eine klare Alternative. Die Kombination aus französischer Detailverliebtheit und Stellantis-Plattformtechnik schafft ein Fahrzeug, das weder experimentell noch beliebig wirkt – sondern bewusst anders.

DS

Preisstruktur und Varianten

Die Einstiegsversion mit Mildhybrid startet bei rund 42.990 €. Die Plug-in-Hybride bewegen sich je nach Ausstattung zwischen 48.000 € und 54.000 €. Der vollelektrische No. 4 mit 400 PS liegt bei ca. 61.900 €.

Die Ausstattungslinien heißen Bastille+, Rivoli, Opera und Esprit de Voyage. Bastille+ markiert den Einstieg mit solider Basisausstattung, 18-Zoll-Leichtmetallrädern und modernen Assistenzsystemen. Rivoli erweitert um edle Dekorelemente, ein erweitertes LED-Lichtsystem und komfortorientierte Features.

Opera steht für maximale Ausstattung: Nappaledersitze mit Massagefunktion, Echtholzeinlagen, 21-Zoll-Felgen und ein exklusives Soundsystem zählen hier zum Standard. Die Linie Esprit de Voyage bringt Designfreiheit – besondere Stoffkombinationen, exklusive Farben und charakteristische Prägungen setzen gezielt auf Individualisierung.

Damit wird der DS No. 4 gezielt auf verschiedene Käuferprofile zugeschnitten – von zurückhaltend bis expressiv.

DS Automobiles No. 4 positioniert sich preislich zwischen Premium und Oberklasse – bewusst oberhalb der üblichen Stellantis-Fahrzeuge. Der Auftritt bleibt eigenständig, klar kalkuliert und in allen Varianten konkurrenzfähig.

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